Donnerstag, 22. Januar 2026

Ein Blick hinter die Kulissen: Bomben und die handgefertigten Meisterwerke aus der Ukraine

Es ist an der Zeit, die faszinierende Geschichte hinter unseren einzigartigen WOODY Upcycling-Untersetzern zu teilen. Jedes Stück wird mit 100% Handarbeit gefertigt und ist somit ein wahres Unikat. Sie sind ein echter “Renner” und erfreuen sich größter Beliebtheit bei den Käufern.

Doch wo genau entstehen diese wertvollen kleinen Kunstwerke? Der Herstellungsort spielt eine entscheidende Rolle, nicht nur in Bezug auf die Qualität, sondern auch hinsichtlich der Lieferzeiten.

Unsere Produkte kommen aus der Ukraine – einem Land, das in den letzten Jahren viel durchgemacht hat. Die aktuellen Herausforderungen sind bemerkenswert und haben Auswirkungen auf die Produktion. Aufgrund der ständigen Bombardierungen ist die Energieversorgung unberechenbar, wodurch die Produktionen manchmal nur für 2 bis 4 Stunden am Tag stattfinden können.

Im November erlebte ich eine besonders herausfordernde Situation: Ich wartete dringend auf die Lieferung mehrerer Aufträge für das Weihnachtsgeschäft. Fast eine Woche lang hatte ich keinen Kontakt zu meinem Lieferanten und wurde zunehmend besorgt. Schließlich erfuhr ich, dass zwei seiner Vorarbeiter für den Kriegsdienst von der Straße weg eingezogen wurden. Sie waren einfach nicht mehr zur Arbeit erschienen, und der Chef musste selbst die Produktion managen. In dieser angespannten Lage wurde die Kommunikation mit mir schwierig.

Zusätzlich gibt es immer wieder Berichte darüber, dass Pakete an den Grenzen zu Polen teilweise eine Woche im Stau stehen.

Warum erzähle ich euch das alles? Schließlich müssen wir alle Geschäfte abwickeln, und ich bin auf pünktliche Lieferungen angewiesen. Dennoch möchte ich die wunderbaren Menschen in der Ukraine nicht aus den Augen verlieren und weiterhin meine Produkte bei ihnen bestellen. Diese Unternehmen kämpfen ums Überleben in einer schweren Zeit, und ich bitte euch, liebe Händler und Kunden, um Verständnis und Geduld, wenn es manchmal nicht so schnell geht, wie wir es uns wünschen.

Gemeinsam können wir sicherstellen, dass auch in Zukunft kreative Handwerkskunst aus der Ukraine zu uns gelangt. DANKE für eure Unterstützung und euer Verständnis!

Samstag, 3. Januar 2026

Rückblick auf ein halbes Dutzend Google Maps und „Google My Business“-Jahre

Rückblick auf Google Maps und „Google My Business“

Heute lade ich euch ein, mit mir einen Rückblick auf das spannende Thema Google Maps und „Google My Business“ zu werfen.

Im Jahr 2019 begann ich, Upcycling-Produkte, die ich direkt an den Einzelhandel vertrieb, als „Google-Botschafter“ bei meinen Außendienst Besuchen zu bewerben. Bei jedem Besuch machte ich ansprechende Fotos der Upcycling-Produkte und stellte sie unter der Google Maps-Adresse des Einzelhändlers vor. Indem ich als „Google-Botschafter“ auch eine Rezension hinterließ, sorgte ich dafür, dass unsere Produkte im lokalen Kontext wahrgenommen wurden. Natürlich wurden die Fotos mit größter Sorgfalt aufgenommen, und die Rezensionen waren mit den passenden Schlüsselwörtern versehen. Mein Ziel war es, bei Suchanfragen auf Google Maps aufmerksam auf unsere Produkte und die zugehörigen Geschäfte zu machen.
Wer jetzt denkt, dass es 2019 ganz normal war, dass Einzelhändler einen eigenen Business-Auftritt auf Google Maps hatten, der irrt sich.

Jährlich konnte ich die Fortschritte beobachten. Ich feierte jede einzelne Produktabbildung, die mehr als 100.000 Klicks erreichte, gemeinsam mit dem Einzelhandelsgeschäft und dokumentierte diese Erfolge in meinem Blog.
Im Jahr 2020 erzielte ich bereits über 1,5 Millionen Klicks für meine Upcycling-Kunden, und 2021 waren es sogar 5,8 Millionen. Immer häufiger wurden die Produkte unter dem Begriff „Upcycling“ gefunden, und viele Kunden wurden direkt zu den Geschäften geleitet.

Unser Händlershowroom bis Dez. 2024
Wie sieht die Situation heute aus?
Kein Unternehmen, egal welcher Branche, kann es sich leisten, nicht mit einem eigenen Business-Auftritt auf Google Maps gelistet zu sein.
Inzwischen wurde ich bereits zweimal von Google nach Kalifornien eingeladen, als besonders erfolgreicher „Google-Botschafter“.

Im Jahr 2026 verzeichnen wir beeindruckende 58 Millionen Datenzugriffe, davon alleine 37 Millionen für meine eigenen Fotos.

Fazit: Der Fortschritt bleibt nicht stehen – er ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern oft auch eine des Fleißes und des kleinen Glücks.