Dienstag, 7. April 2020

Google My Business - 1,5 Millionen Bildklicks für Euch

So sieht es aus, wenn man Euch bei Google sucht,
wenn Ihr bereits ein MyBusiness-Konto hättet. Beispiel
der Suche nach meiner Unternehmensseite
Moin, liebe Upcycling-Freunde, liebe Händler!

Ich melde mich bei Euch, um Euch darauf aufmerksam zu machen, was Google zur Unterstützung Eures Geschäftes als Einzelhändler so zu bieten hat. Gerade in der Corona-Krise solltet Ihr Eure Zeit nutzen, das umzusetzen, was vielleicht sonst nicht auf den Tagesplan gekommen wäre.

Jeder benutzt irgendein Google-Programm für den täglichen Bedarf. Heute möchte ich berichten, wie ich seit ca. 3 Jahren Google Maps nutze, um auf der einen Seite mehr Werbung für Euch zu machen, auf der anderen Seite nebenbei und völlig kostenlos auch noch für uns sowie unsere Produkte.

Kurz zur Einführung: Google Maps soll in Deutschland zur Wegfindung im eigenen Auto inzwischen mehr genutzt werden, als dort bereits eingebautes Navigationsgeräte.

Viele Smartphone-Besitzer nutzen ihre Geräte nicht nur, um über Google-Maps den Weg zu finden, sondern immer häufiger auch, um neue Geschäfte aller Art in ihrer Gegend zu entdecken. Denn genau das funktioniert im Alltag immer besser.
Dieses Programm bietet jedem Nutzer die Möglichkeit, neue Fashion-Shops, Kneipen oder Restaurants und diverse Sehenswürdigkeiten der Umgebung zu entdecken. Durch eine Google-Empfehlung. Und das gilt nicht nur für Geschäfte, sondern auch für dort geführte Produkte!
Vorausgesetzt natürlich, der Nutzer hat seine Standortfreigabe erlaubt.

Aber was genau macht Google-Maps? Beispiel: suche ich gerade das mir empfohlene Uhrengeschäft in meiner Nähe, um den Standort zu finden, dann würde die App mir auch noch die ziemlich coole Location des in der Nähe befindlichen Bäckers anzeigen und zwar deshalb, weil ich gegen 10.00 Uhr suche (deshalb der Bäcker). Also könnte ich nach dem Besuch des Uhrengeschäftes auch noch beim Bäcker einkehren.

Da kommt Ihr hin, wenn Ihr den Link benutzt
Und wird das auch genutzt? Ein klares Ja! Immer mehr Menschen nutzen genau diese Funktion der App aktiv. Sie sehen dazu das Bild eines Geschäftes, das weckt Interesse und dann vielleicht auch Begehrlichkeiten ...

Mein Tipp: Ihr solltet Euer Geschäft auf jeden Fall bei „Google My Business“ anmelden, zumal es nix kostet. Dazu benötigt Ihr eine Google-E-Mail-Adresse und ein paar nette Bilder von Eurem Geschäft.


Ich bin bei Google Maps als „Local-Guide“ angemeldet. Was habe ich gemacht?
Jedesmal, wenn ich Euch im Außendienst mit unseren Neuerungen aus dem Sortiment besucht habe, habe ich Fotos in oder von Eurem Geschäft gemacht. Kostenlos natürlich, ich war ja sowieso da. Und dann habe ich als „Kunde“ eine Rezension geschrieben, wie ansprechend ich Euch und Euer Geschäft sowie die Produkte fand. Dazu habe ich dann Sternchen verteilt (höchstens 5 sind möglich). Dann habe ich die Bilder hochgeladen. Das natürlich nicht, ohne sie vorher bearbeitet zu haben, sie sollen schließlich ordentlich aussehen! Ganz wichtig ist auch, die Bilder mit Untertiteln zu beschreiben, damit Suchmaschinen (bzw. Google) diese auch unabhängig von der Rezension im Netz finden.

Die Bilder und Ihre Klick-Rate werden Euch angezeigt.
Hier habe ich als "Local-Guide" Bilder von meinem Besuch im Geschäft gemacht.
Rechts seht Ihr die Fähnchen, wo ich im letzten Jahr war
Ich habe Beispiele für Bildklickraten sowie Leserzahlen der Rezensionen, und die sind enorm!
Im Februar des Jahres hatte ich das Geschäft „Men´s Fashion“ vom Michael in Twistringen besucht. Dabei ein paar Fotos geschossen und dann die Rezension geschrieben.
Inzwischen wurden alle Fotos bis heute ca. 4.500 mal von Nutzern angeklickt. Die Rezension wurde 90mal von Kunden gelesen.
Rechnet die Klickrate hoch auf die kommenden 12 Monate. Nett, oder?
Im November 2019 habe ich das Geschäft von Marion in Hannover besucht, die „Lister Wundertüte“ im Stadtteil List. Inzwischen ist ein Foto von dort über 50.000 Mal angeklickt worden.

Also, liebe Leute, wenn Ihr selbst diese Werbeplattform via „Google My Business“ nicht nutzen wollt, ich bin für Euch am „Werbeball“!

Ach so, was habe ich, bzw., was haben wir davon? Ganz klar: je mehr Euch finden und bei Euch einkaufen gehen, umso mehr verkauft Ihr natürlich auch von unseren Waren.  Derzeit habe ich auf diese Weise in den letzten Jahren insgesamt 1.5 Millionen Klicks für Euch eingeheimst. 

In diesem Sinne, haltet aus und fette Beute!

Chris van der Elv

Montag, 30. März 2020

Showroom seit 16 März geschlossen, Händlerbesuche eingestellt

Blick vom Showroom in den Marina Yachthafen - kaum
Boote, keine Touristen. Nur schönes Wetter und viel Wasser
Es ist jetzt nicht mal 6 Wochen her, da habe ich Euch, liebe Freunde, Interessierte und Einzelhändler, hier auf dem Blog informiert, dass wir die Auftragsbestätigungen der Messebestellungen Ende Februar versenden werden.
Grund: wir wollten erst die Produktionszahlen an die Nähereien geben. Betroffen waren davon inzwischen 600 Näherinnen in den Kooperativen in Kambodscha, aber auch die Behindertenwerkstatt, die dadurch in Deutschland beschäftigt wird.

Wir befürchteten sonst zu große Einschränkungen bei der Produktion durch die Corona Krise.
Zu diesem Zeitpunkt war die Gefahr aus unserer Sicht aber schon vorhersehbar. In Deutschland empfand man da noch nicht so.

Neue Produkte sind bereits seit
14 Tagen ausgestellt - Stillleben
Stefan, Geschäftsführer der BeadBags und ich, als Partner sowie Support-Unternehmer für den norddeutschen Raum, wir hatten gemeinsam die damalige Situation besprochen und Ende Januar anders entschieden.
Die Produktion sollte sofort beginnen, denn neben den Abverkäufen für ganz Deutschland sowie Österreich und die Schweiz gibt es ja auch noch den sozialen Aspekt, den wir beachten wollten.
Arbeit bedeutet für die Menschen dort die einzige soziale Absicherung, die es für eine Familie gibt. Es gibt keine Notprogramme wie hier bei uns.
Die Produktion ging also noch voll durch, alle nachträglichen Bestellungen und Aufträge, die ich im Außendienst von Euch eingeholt hatte, wurden einer zweiten Produktionsphase zugeteilt. Diese sind nun auch größtenteils produziert.
Die Ware wird in Wermelskirchen demnächst verpackt und kommissioniert.

Die Firma BeadBags wird bis zum 20. April keine Ware an Euch versenden. Das hatte ich in einer Mail an Euch bereits angekündigt. Wir entscheiden dann zum April aber noch einmal gesondert, je nachdem, wie sich die Lage gerade darstellt.
Unseren Showroom hier in Norddeutschland musste ich schon zum 16. März schließen. Die Händlerbesuche sind natürlich eingestellt, alle Termine bis Ende April ersatzlos gestrichen. Ich werde mich jetzt noch mehr um das Design neuer Produkte kümmern.

Bleibt alle gesund und haltet durch, bis bald!

Chris van der Elv

Donnerstag, 5. März 2020

Upcycling-Sortiment für Rathert Creativ aus eigenem Segeltuch

Kulturtasche abwaschbar, mit Innenfächern aus Netzmaterial. Kompakte
Größe, Handschlaufe aus Sicherheitsgurt.
Schultertasche, Klettverschluß mit Überwurf, viele Fächer und Querformat,
Schultergurt aus alten Sicherheitsgurtmaterial. Taschen 95% Upcycling.
„Mach aus unseren alten Segeln ein neues, geiles Produkt!“
Das war die Vorgabe vom Chef der Firma Rathert Creativ aus Hamburg.

Aber ganz so einfach ist das dann doch nicht. Woher ist das Segel, welches Boot, welche Geschichte steckt dahinter? Für welche Zielgruppe sind die Taschen? Sollen es mehr werden oder nur eine Kleinserie? Was sollten sie Kosten? Fragen über Fragen, und all das bedurfte zuvor einer Klärung.

Dazu nur so viel: es war natürlich nicht irgendein Segel irgend eines Schiffes. Es war das erste Segel des Lieblingsschiffs des Begründers von Rathert Creativ.
Und der Mann kennt sich aus mit guter Qualität und Design! Schließlich ist er nicht nur der Gründer einer der kreativsten Werbemittelagenturen in Deutschland, nein, er ist auch Besitzer einer Traditionsfirma, die Boote und Yachten baut. Also ran an die Planung, und alles mit der Gewissheit: „Flops werden gnadenlos offen gelegt!“

Am Ende des Denkprozesses entschied ich mich für insgesamt drei Produkte.

Seitentasche für Schuhe, rundes Design, Zurrgurtmaterial
Tasche gefüttert, passend für Sportspinde oder für Cabriolets.
Eine Kurier-Schultertasche, nicht zu groß, aber auch nicht zu klein, also im Mittelformat. Nutzbar für Freizeit und Beruf. Für die nötigsten Sachen. Nur die, welche mit ins Büro müssen. Aber auch nicht mehr. Über die Schulter zu legen, damit z.B. auch beim Fahrradfahren beide Hände frei bleiben könnten, ebenso wie in der S- oder U-Bahn.
Also die Tasche für „von Montag bis Freitag“.

Und fürs Wochenende?

Da sollte eine Kulturtasche mit dabei sein, dazu noch ein Weekender. Jetzt hieß es „nur noch“ Größen und Formen suchen.

Am Ende ist das hier herausgekommen: robuste Reißverschlüsse, starke Nähgarne, Industrieverarbeitung mit extra groben Nähten. Passend zum Style – Segel und ehrliche Arbeit!

Die Vorstellung bei Firma Rathert lief übrigens gut – jetzt geht das Ganze in Produktion, sofern der Corona-Virus nicht auch die Produktionsstätte lahm legt.

Bis dahin!

Chris van der Elv

Samstag, 29. Februar 2020

Fotoshooting - Stillleben neuer Produkte im Showroom

Stimmt das Licht, ist die Ware richtig präsentiert?
Fragen über Fragen und zu viele Möglichkeiten.
Wir haben uns am Wochenende aufgemacht und ein Fotoshooting mit unseren neueren Produkten durchgeführt. Fotograf Thomas Hinze, Spezialist für Stillleben, mit an der Seite.
Immer wieder muss ich erfahren, dass so etwas total zeitraubend ist. Am Ende hat man z.B. nur 6 oder 7 Bilderszenen im Kasten, aber der Zeiteinsatz dafür war 8 Stunden.
Vor allem die Ausleuchtung sowie das Stillleben der Waren, das richtige Präsentieren zuvor, das ist sehr knifflig. Ein gutes Auge ist gefragt! Und am Ende kommt ja dann noch die grafische Bearbeitung der Bilder. Und von Hunderten dieser Momentaufnahmen dann die besten herauszusuchen, das ist später nochmal ein deutliches Extra an Aufwand.
Gut, dass Fotografen oft spezialisiert sind. Etwa Warenshootings oder Fashion am Menschen oder Autos, etc. Und jede Arbeitsweise ist dazu ganz anders in den Abläufen.
Also, wer sowas mal machen möchte, dem sollte bewusst sein, dass am Ende die Enttäuschung nicht so groß sein darf, wenn nicht Masse herauskommt, sondern eher Klasse.

Und noch ein Tipp: Sucht euch Fotografen, die sich auf die Dinge spezialisiert haben, die gefordert werden. Wer Produkte im Stillleben gut fotografiert, der muss noch lange kein guter Fashion-Shooter sein, oder auch umgekehrt.

Bis dahin, liebe Leute, und „immer schön in Geduld geübt!“

Chris van der Elv

Samstag, 15. Februar 2020

Nordstil-Messe Auftragsbestätigungen senden wir Ende Februar

Keine Panik, wir schicken Eure
Auftragsbestätigungen von beiden
Messen Ende Februar an Euch. 
Moin und Ahoi liebe Freunde, Leser meines Händler-Online-Blogs!

Jetzt nach der Hamburg-Messe werden noch weitere Kundenbesuche von mir getätigt, damit der Frühling kommen kann.
Denn spätestens zu Ostern möchte ja jeder von Euch die Ware in seinem Geschäft liegen haben!

Corona Krise auch auf dem Weg nach Deutschland?

Etwas Bedenken haben wir schon, dass die Corona-Krise auch Deutschland einholen wird. Im Augenblick sieht es ja so aus, als ob die verantwortlichen Politiker wie auch viele Kollegen denken, an der Landesgrenze sei Schluss.
Wir denken da allerdings nicht so regional. Wir glauben, dass wir in der einen oder anderen Form betroffen sein werden, also auch hier direkt in Deutschland.

Wir senden die Messe-ABs Ende Februar an Euch!

ACHTUNG: Deshalb haben wir, die Firma BeadBags und ich, entschieden, die Produktion nach der Messe sofort auf Hochtouren anlaufen zu lassen. Wir werden umgehend die Messebestellungen von der Trendset in München sowie der Nordstil in Hamburg von unseren Näherinnen produzieren lassen. Bedeutet aber für unsere Arbeit eine Verlagerung des Schwerpunkts. Deshalb bekommt ihr, liebe Händler, wie in der Vergangenheit geschehen, Eure Messe Auftragsbestätigungen nicht zeitnahe. Erst Ende Februar werden diese dann per Mail an Euch geschickt.

Also keine Panik, wir vergessen Eure Aufträge nicht. Wir möchten Euch, trotz Corona-Befürchtungen, schließlich pünktlich zum Frühjahr 2020 beliefern. Dafür tun wir alles.

In diesem Sinne, liebe Leute, ich melde mich zeitnah wieder bei Euch. Bis dahin sehen wir uns zu unseren Terminen vor Ort, für alle die, die nicht auf den Messen sein konnten.

Gruß und fette Beute!

Chris van der Elv