Mittwoch, 29. Mai 2019

Chris van der Elv schippert jetzt mit Ethik-Bank Triodos


Chris van der Elv schippert jetzt mit Ethik-Bank Triodos

Ahoi liebe Freunde und Leser meines Blogs hier,
ich berichte sehr gerne über alles, was meine geschäftliche Umwelt betrifft, und deshalb möchte ich Euch jetzt darüber informieren, dass ich kürzlich einen Wechsel zu einer Ethik-Bank vorgenommen habe. Vorerst mit meinem Geschäftskonto.

Tatsächlich ist es so, dass ich mir in der Vergangenheit mal die Zeit genommen hatte, mir Informationen einzuholen, womit eine Bank ihre Geschäfte macht. Jeder von Euch wird sicherlich sagen „mit mir!“ ;-) Aber es geht ja nicht nur darum, Geld einzunehmen. Es ist das „große Drumherum“. Wem gebe ich Geld, und wem nicht? Was mache ich mit dem Geld, das ich zur Verfügung habe, welche Mitarbeiter meiner Bank bezahle ich? Und am Ende – wo fließt das Geld der Kunden hin?

Wenn man das tut, dann kommt man ins Grübeln. Möchte ich da als Kunde bleiben? Möchte ich da mein sauer verdientes Geld nutzen und benutzen lassen?

Bei Utopia.de, der Informationsplattform zum Thema Nachhaltigkeit, habe ich mich mit diesen Fragen und den verschiedenen ethischen Banken beschäftigen können. Als Ergebnis meiner Recherche habe ich mich für die Triodos-Bank entschieden.

Die Triodos-Bank kommt aus den Niederlanden und ist nach eigenen Angaben inzwischen Europas führende Nachhaltigkeitsbank. Sie hat mittlerweile weit über 750.000 Kunden in ganz Europa und finanziert ausschließlich Unternehmen, Institutionen und Projekte, die einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen.

Diese Projekte (hier der Link) kann man sich auf ihrer Seite ansehen. Sie bietet übrigens das komplette Programm, was gute und größere Banken anbieten. Nur eben, dass der Unternehmenshintergrund inhaltlich komplett anders gesteuert wird. Es gibt ein Girokonto (kostenlose Abhebungen sind an 65.000 Geldautomaten in Deutschland möglich), eine Kreditkarte (weltweit nutzbare MasterCard) und Geschäfts- sowie Privatkontoführungen. Dazu das komplette Portfolio einer guten Bank, von Anlagemöglichkeiten über Festgeldkonten bis zu Crowdfunding.
Die Kosten sind schon höher, aber für ein Unternehmen meiner Größe gut kalkulierbar.

Die Grundgebühr für ein Geschäftsgirokonto liegt bei 4,50 Euro im Monat, die Bankkarte kostet 15,- Euro im Jahr und die Mastercard liegt bei 30,- Euro.

Geschäftliche Buchungen, also Überweisungen, werden mit 14 Cent berechnet. Einige sind wegen der Buchungskosten vielleicht jetzt hier geschockt – ich nicht. Ich möchte für meine Leistung und meine Waren einen angemessenen Preis, Ihr wollt es auch – oder? Wenn ich für hundert Buchungen 14,- Euro bezahlen soll, dann halte ich das für o.k. Serverkosten, Sicherheit, IT oder auch die gute Bezahlung der Mitarbeiter, alles das ist ja nur ein Teil des Preises.

Ich bin gespannt, wie das im laufenden Betrieb ausgeht (ich werde berichten) und wünsche Euch nur das Beste, gute Umsätze und passable Gewinne.

Chris van der Elv